Trainieren, ausbilden, lernen – wir machen uns fit für die Badeaufsicht im Sommer

In den Fortbildungen übten unsere Rettungsschwimmer unter anderem die Messung der Vitalwerte...
...die Handhabung der Funkgeräte und das Funken...
...und die Herz-Lungen-Wiederbelebung.
Marie-Christin Roi ist Autorin dieses Beitrags. Sie ist eine unserer neuen Mitarbeiterinnen  im Team Öffentlichkeitsarbeit. Marie-Christin ist Rettungsschwimmerin und angehende Wasserretterin.

Wieder steht eine neue Saison vor der Tür. Unsere Rettungsschwimmer werden, wie jedes Jahr, durch Fortbildung natürlich wieder auf die kommende Saison vorbereitet und dafür weitergebildet. Wie jedes Jahr, haben wir wieder zahlreiche Fortbildungen, die für unsere Rettungsschwimmer auch Pflicht sind. Diese sind uns  sehr wichtig, damit unsere Rettungsschwimmer über den Winter nichts vergessen und sich ständig neues Wissen aneignen können. Dabei unterstützen sie in diesem Jahr unsere Dozenten Helge von Appen, Ole Rehmeyer, Daryoush Danaii, Marcel Jürs und Dennis de Weryha. Seit September findet jeden Monat eine Fortbildung für unsere Leute statt. Jede Fortbildung natürlich unter einem anderen Thema – ob die Erste Hilfe aufgefrischt wird, das Funken geübt wird oder wir uns näher mit verschiedenen Verletzungen, deren Entstehung und Behandlung auseinandersetzen.

Unsere erste Fortbildung  im September leitete Ole Rehmeyer und wir behandelten, was mit dem Körper passiert, wenn man ertrinkt. Wir haben über die verschiedenen Phasen des Ertrinkens gesprochen und was dabei im Körper des Verunglückten passiert. Im Oktober haben sich unsere Rettungsschwimmer damit beschäftigt, welche Kindernotfälle es gibt, welche am häufigsten und welche am seltensten auftreten und wie man mit den Notfällen wie Verbrennungen, Ersticken oder Vergiftungen richtig umgeht, denn die Behandlung am Kind ist meist eine andere, als bei einem Erwachsenen.

Unsere nächste Fortbildung beschäftige sich mit theoretischen Fallbeispielen. Etwas trockene Theorie muss eben auch manchmal sein. Es wurden einige Fallbeispiele von Notfällen, die sich während der Badeaufsicht ereignen können vorgestellt und besprochen. Dabei ging es um Herzinfarkte, Schlaganfälle, Verbrennungen und starke Blutungen bei Verletzungen.

Im Dezember übten unsere Rettungsschwimmer fleißig, welche Arten von Verbänden es gibt, wie sie richtig angelegt werden und in welchem Notfall welcher Verband angelegt wird. Dazu erklärte sich unser Goldrettungsschwimmer Daryoush bereit.

Im Januar erfolgte ein weitere theoretisch geprägte Fortbildung durch unseren Vorsitzenden Helge von Appen. Es wurden wichtige Änderungen besprochen und angekündigt, wie zum Beispiel das Einführen der Ausbildung zum Wasserretter. Als Wasserretter ist man nicht nur Rettungsschwimmer, sondern eben auch Staffelführer und ist ebenfalls in der Lage, unser Rettungsboot und unser Sonar zu bedienen. Auch dazu gibt es natürlich zahlreiche Fortbildungen.

Die nächsten Fortbildungen orientierten sich dann wieder eher praktisch. Wie zum Beispiel die Fortbildungen im Februar und März. Hier behandelten wir unter der Leitung von Marcel und Dennis die Funkausbildung mit unseren neuen, wasserfesten Funkgeräten und machten uns erneut vertraut mit unserem Erste-Hilfe- Rucksack  und dessen Materialien.

Bis zum Saisonstart im Juni werden natürlich noch weitere Fortbildungen folgen. Wir freuen uns drauf! Text und Fotos: (c) Marie-Christin Fabienne Roi, SiWa-Team Öffentlichkeitsarbeit