Trainieren, ausbilden, lernen – wir machen uns fit für die Badeaufsicht im Sommer

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Marie-Christin Roi ist Autorin dieses Beitrags. Sie ist eine unserer neuen Mitarbeiterinnen  im Team Öffentlichkeitsarbeit. Marie-Christin ist Rettungsschwimmerin und angehende Wasserretterin.

Wieder steht eine neue Saison vor der Tür. Unsere Rettungsschwimmer werden, wie jedes Jahr, durch Fortbildung natürlich wieder auf die kommende Saison vorbereitet und dafür weitergebildet. Wie jedes Jahr, haben wir wieder zahlreiche Fortbildungen, die für unsere Rettungsschwimmer auch Pflicht sind. Diese sind uns  sehr wichtig, damit unsere Rettungsschwimmer über den Winter nichts vergessen und sich ständig neues Wissen aneignen können. Dabei unterstützen sie in diesem Jahr unsere Dozenten Helge von Appen, Ole Rehmeyer, Daryoush Danaii, Marcel Jürs und Dennis de Weryha. Seit September findet jeden Monat eine Fortbildung für unsere Leute statt. Jede Fortbildung natürlich unter einem anderen Thema – ob die Erste Hilfe aufgefrischt wird, das Funken geübt wird oder wir uns näher mit verschiedenen Verletzungen, deren Entstehung und Behandlung auseinandersetzen.

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Wir gratulieren ganz herzlich! Jonas Rauschmayer hat
das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Gold

DSC_0175 - Kopie„Gold“ ist das Ziel jedes Sportlers und Jonas hat es erreicht. Er absolvierte jetzt unseren 4. Rettungsschwimmerfortbildungslehrgang und schaffte alle Prüfungen für das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Gold. Das heißt unter anderem: 100 Meter schwimmen in 1:40 Minuten, 300 Meter Flossenschwimmen in 9 Minuten, 50 Meter Transportschwimmen (beide Partner in Kleidung) in  höchstens 1:30 Minuten…. Die Liste ist natürlich viel länger. Fakt ist: Schwer gefallen ist das Jonas nicht, denn er ist ein trainierter Schwimmer und mag diese Sportart von kleinauf.  „Meine Eltern sahen es als unabdingbar an, dass ich schwimmen zu lernen hatte“, sagt Jonas. Vom „Seepferdchen“ bis zum Rettungsschwimmabzeichen in Silber hat er alles bei der DLRG absolviert. Diese Schwimmausbildung hat ihm sehr viel technisches Handwerk des Schwimmens mitgegeben. Auch die Befähigung, als Assistenzausbilder tätig zu sein, hat er dort erworben. „Wir gratulieren ganz herzlich! Jonas Rauschmayer hat
das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Gold“
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Schwimmen lernen bei SiWa mit Merle und Isabell

DruckKann Ihr Kind schwimmen? Wenn Ihr Kind 5 oder 6 Jahre alt ist, sollte es das lernen, denn das gibt Ihrem Kind mehr Sicherheit beim Baden und das liegt uns sehr am Herzen. In unserem Schwimm-Lehrgang, der mit der Seepferdchen-Prüfung abschließt, werden die Kinder langsam und spielerisch an die Schwimmbewegungen herangeführt – und zwar von erfahrenen Rettungsschwimmern an der Badelagune in Müssen. In diesem Jahr leiten unsere Rettungschwimmerinnen Merle Lorberg und Isabell Nimz den Lehrgang. Beide besitzen das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber und haben schon viele Male die Badeaufsicht am Müssener See gemacht. Ihre Kinder lernen bei uns schwimmen, wo es am meisten Spaß macht: in der Sonne unter freiem Himmel. Zum Abschluss wird die Seepferdchen-Prüfung abgelegt. Die Kinder schwimmen sicher die Strecke von 25 Metern in Brustlage und holen einen Gegenstand aus 80 Zentimetern Tiefe herauf.

In der SiWa-Schwimmschule lernen die Kinder mit unserer Rettungsschwimmerin Isabell Nimz das Schwimmen.
In der SiWa-Schwimmschule lernen die Kinder mit unserer Rettungsschwimmerin Isabell Nimz das Schwimmen.
Unsere Rettungsschwimmerin Merle Lorberg führt den Schwimmkursus für die Kinder durch.
Unsere Rettungsschwimmerin Merle Lorberg führt den Schwimmkursus für die Kinder durch.

In diesem Jahr findet der Lehrgang „Schwimmunterricht für die Kleinen“in den Sommerferien (14. Juli bis 23. August) statt. Der Lehrgang kostet 80 Euro. Darin sind auch das begehrte Seepferdchen-Abzeichen und die Urkunde enthalten.

Text und Fotos: Monika Retzlaff/SiWa-Öffentlichkeitsarbeit,12.6.2014

Erster Übungsdienst der EUS mit „Maximus“ am Allermöher See

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Fast in jedem Jahr ertrinken zum Saisonstart im Allermöher See im Hamburger Stadtteil Bergedorf Menschen. Zuletzt konnte dort vor zwei Jahren zu Pfingsten ein 14-jähriges Mädchen nur noch tot geborgen werden. Die Bürger forderten mehr Sicherheit für Nichtschwimmer und eine Badeaufsicht. Tonnen warnten wenig später vor dem tiefen Wasser, eine Nichtschwimmerbegrenzung durch Balken wurde ins Wasser gelegt, Rettungsring und Notrufsäule angebracht, Rettungsschwimmer sollten ausgebildet werden …. Bisher hat jedoch keine Wasserrettungsorganisation dort eine Badeaufsicht aufgebaut. „Bibbern und beten vor dem Saisonstart am See“ war deshalb die Headline eines Artikels in der Lauenburgischen Landeszeitung am 20. Mai 2014. Als wir das lasen, beschlossen wir , dorthin den Übungsdienst unserer Externen Unterstützungsstaffel (EUS) zu verlegen. „Maximus“ kam am Mittwoch, 28. Mai, damit an den Ort, der der Grund für seine Anschaffung war, denn die Tragödie am Allermöher See vor zwei Jahren hatte uns veranlasst, eine mobile Wachstation zu entwickeln, die schnell dorthin gebracht werden kann, wo Not am Mann ist. (Siehe Artikel „Große Freude bei Siwa: ‚Maximus‘ hat Dienstbeginn“ auf dieser Internetseite) Während des Übungsdienstes maßen wir die Wassertiefe an verschiedenen Stellen des Sees und erkundeten weitere Gegebenheiten. Unser Vorsitzender Helge von Appen sprach mit Ole Rehmeyer von der Kirchengemeinde Bergedorfer Marschen über die bisherigen Maßnahmen, den See sicherer zu machen. Ole Rehmeyer hatte sich mit Bürgern aus Allermöhe engagiert für mehr Sicherheit und eine Badeaufsicht eingesetzt. Unser Verein SiWa-Sicheres Wasser e.V. wird auch weiterhin zunächst die Übungsdienste mit der EUS und „Maximus“ am Allermöher See durchführen und in dieser Zeit mit der Anwesenheit unserer Rettungsschwimmer das Baden sicherer machen. Text und Fotos: Monika Retzlaff/SiWa-Öffentlichkeitsarbeit,29.5.2014

 

SiWa ist startklar für die Badesaison
und wünscht allen einen schönen Sommer

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Die Sonne lacht, das Wasser hat 20 Grad – perfekt zum Anbaden an der Badelagune in Müssen. Am Sonnabend, 24. Mai, nutzten wir das schöne Wetter, um im Müssener See alles startklar zu machen, damit wir die Badeaufsicht beginnen können. Vom 1. Juni bis 31. August übernehmen unsere Rettungsschwimmer die Badeaufsicht, und zwar immer freitags, sonnabends und sonntags bei schönem Badewetter. In der Regel sind wir dann von 15 bis 19 Uhr im Dienst. Wenn viele Gäste am Strand sind, bleiben wir nach Möglichkeit auch länger und übernehmen zusätzliche Wachtage. Damit alles reibunglos läuft, haben wir die Badebegrenzung angebracht. Die Leine markiert den Nichtschwimmerbereich. In einhundert Metern Entfernung vom Strand ist zusätzlich eine Boje angebracht. Der „Anbadetag“ war für uns mit viel Arbeit verbunden. Wir putzten die Wachstation und den Wasserrettungs- und Sanitätsanhänger „Maximus“, sortierten und reinigten die Ausrüstung. „SiWa ist startklar für die Badesaison
und wünscht allen einen schönen Sommer“
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Wovon wir uns leiten lassen wollen – unser Leitbild

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Welche Ziele haben wir? Wonach streben wir? Welches sind unsere Werte? Wie gehen wir miteinander um? Welches sind unsere Missionen und Visionen. Wovon träumen wir? Darüber haben wir uns im Vorstand ausgetauscht, mit Mitgliedern diskutiert und unsere Gedanken in dem  Leitbild unseres Vereins zusammengefasst. Es gibt uns die Richtung für unser gemeinsames Handeln und unsere strategische Arbeit in den nächsten Jahren vor. Es dient allen Mitgliedern als Orientierung, es schweißt uns zusammen und zeigt nach außen, wer wir sein wollen.

 

Die Kernsätze unseres Leitbildes sind:

  • Wir geben jederzeit und in allen Bereichen unser Bestes.
  • Das Dorf Müssen ist unsere Wiege. Die Badeaufsicht am Müssener See ist unsere erste Aufgabe.
  • Wir sind fair, ehrlich und loyal zu jedermann.
  • Unsere Retter bekommen die beste Ausbildung.
  • Wir fördern Jugendliche mit bester Ausbildung und übertragen den Besten Verantwortung.
  • Wir machen keine Schulden.
  • Unsere Öffentlichkeitsarbeit ist transparent, wahrhaftig und offensiv.
  • Wir wollen wachsen. Dafür kämpfen und arbeiten wir.             

Unser Leitbild SiWa hier zum Nachlesen als Download

Text und Foto: Monika Retzlaff/SiWa-Öffentlichkeitsarbeit,13.3.2014

Große Freude bei SiWa: „Maximus“ hat Dienstbeginn

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Feierlich haben wir am Sonntag, 9. Februar 2014, „Maximus“, unseren Wasserrettungs- und Sanitätsanhänger enthüllt und in den Dienst gestellt.  Mehr als 60 SiWa-Mitglieder, Freunde und  Gäste kamen zu unserer Veranstaltung im Feuerwehrhaus Schulendorf. Bilder sagen mehr als tausend Worte, sie zeigen die schönsten Momente, die diesen Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte dokumentieren. Zu sehen ist, wie er aus dem dicken Nebel herausgefahren wurde, während das Sachsenwald Blasorchester Schwarzenbek das Stück „Eyes Of The Tiger“ spielte. Unsere Staffeln zogen die weiße Verhüllung herunter, mit Helium gefüllte Ballons flogen aus dem Anhänger in den Himmel. Dann konnte „Maximus“ endlich besichtigt werden.

Wie sind wir auf die Idee gekommen, einen eigenen Wasserrettungs- und Sanitätsanhänger zu entwickeln und zu bauen? Warum heißt er „Maximus“? Wer hat ihn erdacht und gebaut? Wie sieht sein „Innenleben“ aus? Wer sind die „Geburtshelfer“?  Und wie wird er nun laufen lernen? Hier können Sie es lesen: „Große Freude bei SiWa: „Maximus“ hat Dienstbeginn“ weiterlesen