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Das Abschleppen eines Verunglückten über 25 Meter gehört zur kombinierten Übung, der letzten Prüfung in der Ausbildung
Die Herz-Lungen-Wiederbelebung muss beherrscht werden. Auch das wird geprüft.
Freude über die bestandene Prüfung: Helge von Appen (li), Martin Raetz (re) mit Sophie Denker, Lena Schulenburg und René Zach von der Gretel-Bergmann-Schule Neuallermöhe.
Auch er gibt alles: Reporter Jan Schubert, Bergedorfer Zeitung berichtet über die Rettungsschwimmer-Ausbildung.
Die Kombinierte Übung ist geschafft. Madeleine, Sophie, René, Melanie, Marie-Christin, Frauke haben Grund zur Freude.

Fast drei Monate lang haben sie jede Woche im Freizeitbad Reinbek trainiert, Prüfungen absolviert und Theorie gepaukt – jetzt sind die 16 Rekruten unseres 12. Rettungsschwimmer-Ausbildungslehrgangs fertig und haben das Deutsche Rettungssschwimmabzeichen Silber erworben. Herzlichen Glückwunsch! Gratulation auch an die Lehrscheininhaber Helge von Appen und Max Schönrok, die die Neuen zusammen mit den Ausbildungshelfern Dennis de Weryha, Marcel Jürs und Dennis Demircan auf den Weg brachten. Nun freuen wir uns auf den Sommer, wenn die neuen Lifeguards den Dienst in der Badeaufsicht am Allermöher See und in Müssen antreten. Bis dahin geht das Lernen jedoch weiter, denn die neuen nehmen zusammen mit den „alten Hasen“ an den monatlichen Fortbildungsveranstaltungen teil.  Wer etwas mehr über den 12. Rettungsschwimmerausbildungslehrgang erfahren will, liest am besten den Artikel in der Bergedorfer Zeitung vom 16. Januar 2017. Reporter Jan Schubert war nämlich bei den Prüfungen dabei und hat alles notiert und fotografiert.

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Marcel Jürs , Marie Grevsmühl und Dennis Demircan  wurden als Lebensretter ausgezeichnet.

Während der Winter uns mit Frost im Griff hat, denken wir zurück an den letzten Sommer und auch schon an den nächsten. Während einer einer unserer monatlichen Fortbildungsveranstaltungen, die als Vorbereitung für den Wachdienst Pflicht für unsere Rettungsschwimmer sind, zeichneten wir unsere Rettungsschwimmer Marie Grevsmühl, Marcel Jürs und Dennis Demircan (beide Staffelführer) als Lebensretter aus. Sie retteten am 9. September 2016 einem jungen Mann im Allermöher See das Leben. Zu der Zeit war die Badesaison für uns schon zu Ende, aber der Sommer hatte mit Sonnenschein und Hitze noch einmal so richtig aufgedreht. Hunderte Badegäste genossen das und kamen an den Allermöher See. Einige Rettungsschwimmer entschlossen sich daher, Sonderdienste zu machen. So auch am 9. September. Am späten Nachmittag dieses heißen Tages kam ein junger Mann beim Schwimmen in Not und drohte etwa 20 Meter hinter der Nichtschwimmerbegrenzuung zu ertrinken. Einer unserer Rettungsschwimmer eilte mit der Boje zu dem Verunglückten. Ein Badegast, der sich ebenfalls im Wasser befand, war  zuvor schon zu dem Mann geschwommen. Er konnte ihn aber nicht lange halten und musste ihn schließlich loslassen, sodass der Ertrinkende unterging. Die Rettungsschwimmer holten in Land, versorgten ihn, riefen den Rettungsdienst. „Einem Menschen das Leben zu retten, ist das Größte, was man erreichen kann“, würdigte Monika Retzlaff, Mitglied im Vorstand die Arbeit der Rettungsschwimmer. Die Drei dürfen nun gemäß unserer Richtlinie für diese Ehrung das Abzeichen „Ausgezeichneter Lebensretter“ neben dem SiWa-Logo auf ihrer Dienstkleidung tragen. Herzlichen Glückwunsch!

Text/Foto: (c) Monika Retzlaff/SiWa – Öffentlichkeitsarbeit

Wir wünschen allen Freunden, Mitstreitern und unseren Badegästen
 in Müssen und Neuallermöhe friedliche und unbeschwerte Festtage und
einen schönen Start in das neue Jahr voller Träume und Pläne!

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Hamburg-Neuallermöhe. Beim Tag der offenen Tür an der „Kleinen Gretel“ am Von-Moltke-Bogen kamen wir am Sonnabend mit Schülern, Eltern und Lehrern der Gretel-Bergmann-Schule ins Gespräch und stellten gemeinsam mit der Klasse 7A die Badeaufsicht am Allermöher See, die Ausbildung der Rettungsschwimmer und unsere Schwimmschule vor. Dafür hatte die Klasse 7A eine Schautafel über unseren Verein vorbereitet. Vielen Dank, liebe Schüler und Schülerinnen, das sah spitzenmäßig aus!

Dankeschön an die 7A mit Robert, Lisa und Ahmet, die die Schautafel über SiWa gestaltet haben. Toll!
Sportlehrer Martin Raetz, unser Ansprechpartner in Sachen Kooperation, Monika Retzlaff und SiWa-Chef Helge von Appen sind begeistert...
... und nutzen das Treffen für den Gedankenaustausch.
Mohammed und Amela interessieren sich für die Ausbildung zum Rettungsschwimmer.
Über das Sportprofil gab es eine Menge Informationen.
Ist ja interessant, was Helge und unser Rettungsschwimmer Dennis erzählen!
Marcel, Cathy, Helge, Monika, Dennis D., Dennis W. und Marie sagen Danke an die 7A!

In dem Klassenraum drehte sich bei den Präsentationen alles um den Sport und um die Arbeit mit Kooperationspartnern. Dazu gehört auch unser Verein. Wir haben jedes Jahr die Möglichkeit, in der Schule bei Vorträgen unsere Arbeit vorzustellen und Schüler für die Ausbildung zum Rettungsschwimmer und die Badeaufsicht zu begeistern. Das gilt für die Jugendlichen der Oberstufe. In Kürze können aber auch jüngere Schüler mitmachen, bei uns in der Ausbildung das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Bronze erwerben. Sie können dann in unserer Jugendgruppe viel über die Erste Hilfe und die Wasserrettung lernen und als „Praktikanten“ am See sein. In der Badeaufsicht dürfen sie noch nicht eingesetzt werden, weil sie zu jung sind und noch nicht das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber erwerben können. Das ist aber Voraussetzung, um den Wachdienst machen zu dürfen. Die „Neuen“ werden dann Schritt für Schritt kameradschaftlich in unser Team aufgenommen. Dort treffen sie auch viele Mitschüler wieder, denn zu unserer Mannschaft gehören mehrere Schüler aus der Oberstufe der Gretel-Bergmann-Schule. Seit Herbst 2014 arbeiten die Schule und unser Verein nämlich zusammen, um jedes Jahr neue Jugendliche als Rettungsschwimmer zu gewinnen. In unserem Ausbildungslehrgang, der derzeit läuft, sind wieder einige Schüler der Gretel-Bergmann-Schule mit viel Engagement dabei. Sie werden im Januar ihre Ausbildung absolviert haben. Auf jeden Fall ist der Anfang unserer Kooperation gemacht. Dafür danken wir herzlich und wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Arbeit!

Text/Fotos: © Monika Retzlaff, SiWa-Öffentlichkeitsarbeit

Im Theorie-Bock werden die Ziele und Erwartungen des Simulationstages besprochen.
Dann erläuerte unser Dozent Ole Rehmeyer in die Leitsätze des Crisis Resource Mangements.
Eine der Übungen: Dem Patienten mit Lähmungen und Krämpfen geht es sehr schnell schlechter...
der Blutdruck fällt, die Atmung setzt aus...
... er muss reanimiert werden bis der Rettungsdienst da ist...
... und den Patienten übernimmt.
Ole Rehmeyer und Tonio Trespe werten den Ablauf aus, nennen die Fehler.

Einsatz für die Wachmannschaft der SiWa- Wachstation 21 am Allermöher See: Ein Badegast bekommt plötzlich sehr starke Kopfschmerzen, einen Arm kann er nicht mehr bewegen, eine Körperseite fühlt sich taub an, ihm ist schwindlig und sein Zustand verschlechtert sich dramatisch. Er bekommt einen Krampfanfall, wird bewusstlos, die Atmung setzt aus, der muss reanimiert werden bis der Rettungsdienst eintrifft. Das Szenario mit dem Patienten, der eine Hirnblutung erlitt, war eine Übung, die die Rettungsschwimmer während des 1. SiWa – Simulationstages meistern mussten. Er fand am Sonnabend, 10. Dezember, in der Festeburg in Neuallermöhe statt. Dieser Übungstag ist ein Teil des umfangreichen Fortbildungsprogramms, das jeder Rettungsschwimmer  absolvieren muss, um in der kommenden Saison seinen Dienst antreten zu dürfen. Beim Simulationstag standen die Einführung in das Crisis Resource Management, korrekte Ausführung der Erste-Hilfe-Maßnahmen, die Teamarbeit, die Kommunikation und die Dokumentation im Einsatzprotokoll im Mittelpunkt. Vier Notfälle mussten die Trupps vor den kritischen Augen ihrer Kameraden bewältigen. Unser Dozent Ole Rehmeyer, unser Führungsdienst, der Berufsfeuerwehrmann Tonio Trespe und Vorstandsmitglied Monika Retzlaff bewerteten die Leistungen der Rettungsschwimmer nach den einzelnen Übungen. Zuvor schätzten sich die Rettungschwimmer in selbst ein, nannten ihre Stärken und Schwächen und werteten den Simulationstag aus. Text/Fotos: (c) Monika Retzlaff/SiWa-Öffentlichkeitsarbeit, 11. 12. 2016

haspa-1-kopieWir haben Grund zur Freude, denn wir erhielten am 28. November 2016 eine großzügige Spende von der Hamburger Sparkasse. Die Hamburger Sparkasse bedachte 500 gemeinnützige Organisationen und fördert damit deren Tätigkeit für das Gemeinwohl. Das Geld stammt aus dem Zweckertrag des LotterieSparens und wir bekamen daraus eintausend Euro. Davon werden wir Einsatzoveralls für die Rettungsschwimmer unserer Externen Unterstützungsstaffel anschaffen. Ole Rehmeyer, der in unserem Verein für die Spendenarbeit zuständig ist, nahm während einer feierlichen Veranstaltung im Schloss Bergedorf die Spendenbestätigung von Petra Wittenhagen, Regionalleiterin der Haspa Hamburg-Bergedorf, entgegen, (Siehe Foto links)

 

Logo jpg - KopieZu dieser Spende haben tausende Kunden der Haspa beigetragen, die beim Lotteriesparen  mitmachen. Sie haben dadurch mit wenig Geld Gutes getan und Vorhaben in ihrer Umgebung unterstützt. Dafür bedanken wir uns bei der Haspa und ihren Kunden sehr herzlich! Die Teilnehmer des Lotteriesparens erwerben Sparlose für je fünf Euro. Davon spart der  Teilnehmer vier Euro für sich. Von dem verbleibenden Euro fließen 75 Cent  in die Gewinnauslosung für Geldpreise. 25 Cent werden als Zweckertrag für gemeinnützige Zwecke bereitgestellt. „Mit den Fördermitteln werden ganz gezielt lokale Projekte  in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Umwelt sowie Hamburger Wahrzeichen, wie zum Beispiel der Michel, gefördert“, erläutert Petra Wittenhagen. Mehr ist hier zu lesen: Haspa LotterieSparen

Text: Monika Retzlaff/SiWa-Öffentlichkeitsarbeit, Foto: Haspa

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Große Freude bei vielen Vereinen und Einrichtungen in Hamburg-Bergedorf. Sie erhielten am 28. November 2016 eine Spende von der Haspa aus dem Zweckertrag des Lotteriesparens.

 

Der zweite Tag beim 12. Rettungsschwimmerausbildungslehrgang im Freizeitbad Reinbek.
"Ihr müsst eine Person über 50 Meter Schleppen und zwar in Kleidern. Das schafft Ihr", sagt Staffelführer Dennis de Weryha.
Unser Lehrscheininhaber Max Schönrok bringt den angehenden Rettungsschwimmern die Befreiungsgriffe bei.
Eine weitere Prüfung: 300 Meter Schwimmen in Kleidung in maximal 12 Minuten.

10.11. 2016/Fotos: (c) Monika Retzlaff/SiWa-Öffentlichkeitsarbeit

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