Freizeitbad Reinbek, wir kommen!
SiWa startet den 16. RSAL

Nun kann’s losgehen – beim Einweisungstag erhielten die neuen angehenden Rettungsschwimmer unseres 16. RSAL die wasserfesten Prüfungskarten, lernten den Chef der Ausbildungsabteilung, den Prüfer, die Lehrgangsleiterin und die Ausbildungshelfer kennen. Wir wünschen allen viel Erfolg!

Freizeitbad Reinbek, wir kommen! Wir starten nämlich jetzt unseren 16. Rettungsschwimmerausbildunglehrgang (RSAL). Darüber freuen wir uns sehr, denn unsere neuen angehenden Rettungsschwimmer werden nach ihrer Ausbildung unser Team bei der Badeaufsicht verstärken. Toll, dass wieder junge Leute den ersten Schritt dafür gemacht haben und sich entschieden haben, die Ausbildung zum Rettungsschwimmer zu beginnen. Sie  kommen allesamt aus Bergedorf und wir sagen allen herzlichen Dank, die uns geholfen haben, neue „Rekruten“ zu finden und zu ermuntern, bei uns mitzumachen.  In den nächsten Monaten bringen wir das Wasser im Freizeitbad Reinbek wieder zum Brodeln. Nicht nur angehende, neue Rettungsschwimmer werden dort trainieren und die Prüfungen ablegen. Mit dabei im Lehrgang sind auch einige „alte Hasen“, denn alle drei Jahre muss das Rettungsschwimmabzeichen neu erworben werden. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Verblüffend, wie die Zeit vergeht: Vor vier Jahren haben wir unseren 8. RSAL begonnen und drei Monate später den 9.  Das waren die ersten Rettungsschwimmer, die wir für die Badeaufsicht am Allermöher See ausgebildet haben. Mit der Ausbildung von insgesamt 40 Rettungsschwimmern starteten wir damals den Aufbau unserer SiWa-Wachstation 21 an dem schönen See in Hamburg-Neuallermöhe. Nun haben sie schon einige Badesaisons Dienst gemacht und viele wollen auch künftig für die Badegäste da sein. Einer möchte  sogar Gold-Rettungsschwimmer werden. Das ist eine ganz besondere Leistung, sozusagen die Meisterprüfung für Rettungsschwimmer. Wir wünschen allen viel Erfolg für die Ausbildung und Freude in unserem Team!

25.10.2018/Foto: (c) Monika Retzlaff/SiWa-Öffentlichkeitsarbeit

Mehr als 54 000 Badegäste kamen diesen Sommer – auch eine Seejungfrau war dabei

Unser Sommer war super. Mehr als 54 200 Besucher „zählten“ wir an unseren Badestellen, dem Allermöher See in Hamburg und dem Baggersee in Müssen. Zum Vergleich: 2017 waren es nur 10 250 Gäste, denn das Wetter war schlecht. Dieses Jahr gab es bei 30 Grad und mehr nur eins für die Besucher: Ab ins Wasser! 24-Mal hieß es: Schwimmer in Not! Wir rückten aus und holten die Verunglückten oder Erschöpften wohlbehalten an Land. 91-mal leisteten wir Erste Hilfe, davon 84-mal am Allermöher See. Meistens hatten die Badegäste Insektenstiche, Schürfwunden, Schnittverletzungen oder Prellungen. Wir hatten viel Arbeit, die wir dieses Jahr mit wenigen Rettungsschwimmern leisteten. Hut ab vor so viel Engagement! Und wir hatten so viele schöne Momente: Der Kaffeenachmittag mit Torte und Kuchen zusammen mit den Flohmarktdamen der Kirchengemeinde Bergedorfer Marschen, die Schwimmkurse und die Begegnung mit Sarah, die als Meerjungfrau verkleidet im Müssener Baggersee schwamm. Sie kommt übrigens wieder, sie hat’s versprochen. Nun bereiten wir uns auf den kommenden Sommer vor, bilden weitere junge Leute als Rettungsschwimmer und Wasserretter aus und bilden uns regelmäßig fort.

Text und Bilder: (c) Monika Retzlaff, Leiter SiWa-Öffentlichkeitsarbeit

Wir ehren unsere Lebensretter

Daniil Ploshenko, Sarah Schmidt und Dirk Bollhorn erhielten unser SiWa-Lebensretterabzeichen. Müssens Bürgermeister Detlef Dehr ehrte die Drei zusammen mit unserem Vorsitzenden Helge von Appen (v.li).

„Na klar, das mach ich doch gern. Das ist eine Ehre für mich“, hatte Müssens Bürgermeister Detlef Dehr geantwortet, als wir ihn baten, unseren Rettungsschwimmern Sarah Schmidt und Dannil Ploshenko sowie unserem Führungsdienst Dirk Bollhorn bei unserem Dankeschön-Grillfest unser Lebensrettungsabzeichen zu überreichen. Die Drei gehören zur Wachmannschaft, die am 1. Juli, im See in Müssen einer jungen Frau das Leben rettete. „Wir ehren unsere Lebensretter“ weiterlesen

Glückliche Gewinner bei unserer ersten Grillfest-Tombola

 

Dirk Bollhorn (vorn li), unser Leiter der Abteilung 04 Steuerung und Service, begrüßte die Gäste herzlich.
Müssens Bürgermeister Detlef Dehr überbrachte die Grüße der Dorfbewohner.
Die Badesaison ist vorbei. Wie ist unsere Bilanz? Unser Vorsitzender Helge von Appen gab einen Überblick.
Sven Wittenberg freute sich über die Urkunde, denn wir sagten ihm herzlich Dankeschön, weil er stets den Strand sauber hielt.
Für unsere fleißigsten Rettungsschwimmer Marie, Mohammad und Andrej gab es extra für sie designte Becher.
Darüber hätte Helge noch viiiieeel länger reden können: Unser neuer Vereinsentwicklungsplan.
Inzwischen sorgte Andrej, unser Mann am Grill, für das leckere Essen.
Dann stieg die Spannung. Detlef Dehr mischte als Glücksfee die Lose für die Tombola.
Unsere Elfriede hat das bestickte und einzigartige SiWa-Handtuch gewonnen.
Mohammad freut sich über seinen Hauptgewinn...
Dirk gewann die coole Cap mit aufgesticktem Logo. Wir finden: Steht ihm super!
Am Schluss gab es für jeden ein kleines Geschenk, SiWa-Schlüsselanhänger und Aufkleber.
Mit einem Erinnerungsfoto sagen wir Tschüß bis zum nächsten Jahr.

Dieses Mal war unser Grillfest, das wir in Müssen feierten, echt spannend, denn es gab eine Überraschung nach der anderen und vorher wurde, auch wenn es schwer fiel, nichts verraten. Das erste Mal haben wir nette, coole und einzigartige SiWa-Gewinne bei einer Tombola verlost und außerdem Mitglieder, die sich in dieser Badesaison besonders engagierten mit Geschenken geehrt. „Glückliche Gewinner bei unserer ersten Grillfest-Tombola“ weiterlesen

Wir zeichnen unsere mutigen Lebensretter aus – herzlichen Glückwunsch!

Arne Dornquast (re), Bezirksamtsleiter in Hamburg-Bergedorf, zeichnet die Mannschaft unserer Wachstation am Allermöher See aus, die am 9. Juni 2018 einem jungen Mann das Leben rettete. Unser Lebensrettungsabzeichen erhielten: Der Führungsdienst Johannes Blust, der Staffelführer Andrej Bobrow sowie die Rettungsschwimmer Lucca Jurkiewicz, Marie-Christin Fabienne Roi, Antonia Stender, Urs Lennart Tenzin Paris (v.li) und Mike Ruth, der nicht auf dem Foto ist. Wir gratulieren ganz herzlich!

Das war ein ereignisreicher Tag , der 9. Juni am Allermöher See : Hunderte Badegäste kommen, um sich bei frühsommerlicher Hitze im Wasser zu erfrischen. Die Rettungsschwimmer verlängern den Dienst, um für sie da zu sein. Plötzlich sehen sie weit draußen einen Schwimmer, der jeden Augenblick unterzugehen droht und um’s Überleben kämpft. „Wir zeichnen unsere mutigen Lebensretter aus – herzlichen Glückwunsch!“ weiterlesen

Kommando „Schnellrettung!“ – Schwimmer in Gefahr

Müssen/Hamburg-Neuallermöhe. Achtmal wurde es in dieser Saison bisher ernst während unserer Badeaufsicht am Allermöher See. Total erschöpfte Schwimmer, Badegäste im Wasser mit Krämpfen – das ist gefährlich. Dann kommt von unserem Rettungstruppführer das Kommando „Schnellrettung!“ Jede Sekunde zählt. Mit dem Schnellrettungsset, dem Rettungsbrett und dem Rettungsboot sind wir schnell beim Verunglückten. Am 9. Juni war das lebensrettend für einen 17-jährigen Jungen. Er hatte einen Schwächeanfall beim Schwimmen und kämpfte ums Überleben. Unsere Rettungsschwimmer konnten ihn an Land bringen, versorgten ihn am Ufer, alarmierten den Rettungsdienst, der ihn ins Krankenhaus brachte.

Badeaufsicht in Müssen. Zwei Rettungsschwimmer sind bei schönem Wetter im Dienst.
Idylle pur: die Badelagune in Müssen.
Zum Allermöher See kommen bei sehr schönem Wetter hunderte Badegäste.
Allermöher See: Unser Rettungsboot "Eudora" ist im Dienst.
Einsatz für die Staffel mit "Eudora": Ein Schwimmer ist in Gefahr.
Der Schwimmer ist erreicht, wird dann ins Boot gebracht und an Land versorgt.
Entspannt geht der Badetag zu Ende.
Bergedorfer Zeitung und Hamburger Morgenpost berichteten über unsere Einsätze.

Auch für eine 20-jährige Frau im Badesee in Müssen war unser Einsatz lebensrettend. Sie hatte sich am 1. Juli nach einem schönen Tag mit der Familie im kühlen Wasser erfrischen wollen und war untergegangen.  Unsere Rettungsschwimmerin sah die Verunglückte, tauchte nach ihr und es gelang, sie ans Ufer zu bringen. Die junge Frau kam mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus.

Nicht jeder Badetag läuft so dramatisch ab. Unsere Rettungsschwimmer helfen, wenn sich jemand verletzt hat, versorgen Schürfwunden, Prellungen und Brandwunden, lindern Insektenstiche und helfen, wenn Eltern ihre Kinder suchen. Wir wünschen allen weiterhin einen schönen, entspannten Sommer!

Fotos/Text: (c) Monika Retzlaff, SiWa-Öffentlichkeitsarbeit.

„Fahre, Schiff, Du tapf’rer Retter…“

Es ist vollbracht: Am Freitag, 1. Juni, tauften wir unser erstes Rettungs- und Sonarboot auf den Namen „Eudora“ und stellten es in den Dienst.

Max Schönrok, der in unserem Verein die Rettungsschwimmer und Bootsführer ausbildet, sprach den Taufspruch: „Fahre, Schiff, Du tapf’rer Retter, durch der Stürme böses Wetter, zu dem Bruder, der in Not, bis Dein Helfen sich ihm bot – dass als großes Vorbild bliebe: Tapferkeit und Menschenliebe. Mit diesem Spruch wurde 1957 der Rettungskreuzer „Theodor Heuss“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schriffbrüchiger  getauft und Max fügte hinzu: „Ich taufe Dich auf den Namen ‚Eudora‘, wünsche Dir allezeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.“

Noch liegt die "Braut" verschleiert am Steg.
Unser Vorsitzender Helge von Appen begrüßt die Gäste.
Von der FF Schulendorf kamen Helmut Ernst und Jörg Koch (li). Thorsten Bellon war unser Gast von der Feuerwache Bergedorf der Berusfeuerwehr Hamburg.
Max Schönrok, unser Bootsführer-Ausbilder, tauft das Boot.
Helge von Appen erhält den Bootsschlüssel.
Vor der ersten Fahrt: Reporter Carsten Neff interviewt Bezirksamtsleiter Arne Dornquast für einen Live-Stream der Bergedorfer Zeitung bei Facebook.
Vor der Jungfernfahrt bekommen alle eine Rettungsweste und Restubes.
Inzwischen zeigten die G-Breaker aus Lauenburg den Gäste ihr Können.
Breakedance: Mal was anderes auf unserem Antreteplatz.
Mitg einer Runde Handstand über den Platz und viel Beifall für die G-Breaker ging die Feier zu Ende.

 

Fotos: ©Marie Roi und Monika Retzlaff, SiWa Team Öffentlichkeitsarbeit, Carsten Neff (News&Art), Rüdiger Gärtner (Hamburger Morgenost)