Herzlichen Glückwunsch: SiWa hat 22 neue
Silber-Rettungsschwimmer!

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Hamburg-Neuallermöhe am Sonntagnachmittag: Die Sonne strahlt, es weht ein frischer Wind am Allermöher See – passendes Wetter für die feierliche Übergabe der Rettungsschwimmpässe und Urkunden an 22 Rettungsschwimmer, die unseren 8. RSAL absolvierten. Die jungen Leute hatten sich gemeldet, nachdem Helge von Appen und Ole Rehmeyer im September an Bergedorfer Schulen für die SiWa-Wachstation geworben haben. Von Ende Oktober bis Ende Januar brachten sie zusammen mit unseren Ausbildern  Helge von Appen und Max Schönrok jede Woche das Wasser im Freizeitbad Reinbek zum Schäumen. Am Anfang war die Frage: Wie bekommt man das logistisch hin, so viele Rekruten in einem Lehrgang auszubilden? Trainingstage planen, akurate Listen über die Anwesenheit und die Prüfungen führen, für jeden wasserfeste Laufkarten entwickeln, alle über alles informieren – das haben wir im Vorstand Hand in Hand gemeistert und uns ein Knowhow für so große Lehrgänge erarbeitet. Nun sehen wir das Ergebnis: Eine Mannschaft junger Lifeguards mit einer Top-Ausbildung. Sie sind die ersten Rettungsschwimmer, die die feste Badeaufsicht am Allermöher See übernehmen. Drei Monate lang trainierten sie, bissen die Zähne zusammen beim Tauchen und Kleiderschwimmen, lernten Befreiungsgriffe und paukten stundenlang Theorie. „Das habt Ihr großartig gemacht. Ihr könnt stolz darauf sein“, lobte Arne Dornquast, Bezirksamtsleiter. Zusammen mit Gästen aus dem Bezirksamt, Politikern und Eltern feierten wir das Ereignis bei Kaffee und Kuchen im Jugendhaus am Grachtenplatz. Text und Fotos: Monika Retzlaff/SiWa Öffentlichkeitsarbeit/22. Februar 2015

„Kamera läuft !“ – Hamburg 1 dreht bei SiWa

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Heute kam das Fernsehen. Die Praktikantin Tatjana Podwonek und der Video-Journalist Kai Peukert drehten heute bei der Ausbildung unserer Rettungsschwimmer. Die kombinierte Übung sowie  300 Meter  Schwimmen in Kleidern in 12 Minuten, Schleppen eines Geretteten in Kleidern (50 Meter in höchstens vier Minuten) und Springen aus 3 Metern Höhe standen auf dem Prüfungsplan. Wie das geht, nach dem anstrengenden Kleiderschwimmen auch noch ein Interview mitzumachen und warum die Jugendlichen Rettungsschwimmer werden wollen,  kann man sich hier angucken!

SiWa startet neuen Lehrgang
für die Ausbildung der Rettungsschwimmer

Das sind unsere neuen angehenden Rettungsschwimmer. Während der Einführung in die Ausbilung bekamen sie ihre Laufkarten für die Prüfungen.
Das sind unsere neuen angehenden Rettungsschwimmer. Während der Einführung in die Ausbildung bekamen sie ihre Laufkarten für die Prüfungen.

Es geht los: Unser neuer Rettungsschwimmer-Ausbildungslehrgang (9. RSAL) mit bislang 18 Teilnehmern hat begonnen – allerdings noch nicht mit dem Sprung ins Wasser. Erst einmal gab es die Einweisung in den Lehrgang am 19. Januar im Gemeindehaus „FesteBurg“ im Hamburger Stadtteil Neuallermöhe. Das erste Training ist am Donnerstag, 29. Januar, um 2o Uhr im Freizeitbad Reinbek.  „Strengt Euch an und nehmt diszipliniert am Training und an den Prüfungen teil“, machte unser Vorsitzende Helge von Appen, der die Rettungsschwimmer ausbildet, die Pflichten klar. „Wir erwarten, dass Ihr im Sommer Dienste bei der Badeaufsicht übernehmt. Dafür bekommt Ihr schließlich die Ausbildung kostenlos durch eine Spende des Stadtteilbeirates Neuallermöhe“, sagte Ole Rehmeyer, unser Kooperationspartner in Neuallermöhe. Er ist Mitglied des Stadtteilbeirates und engagiert sich schon seit 2012 in der Kirchengemeinde Bergedorfer Marschen für den Aufbau einer Badeaufsicht am Allermöher See. „SiWa startet neuen Lehrgang
für die Ausbildung der Rettungsschwimmer“
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Retter helfen Rettern: Hamburger Johanniter unterstützen SiWa

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„Aus Liebe zum Leben“ – ihrem Leitspruch machten die Johanniter alle Ehre.  Kurzfristig folgte der Regionalverband Hamburg der Johanniter-Unfall-Hilfe unserer Bitte, uns beim Projekt SiWa- Wachstation 21 Allermöhe zu unterstützen. Sie gaben unseren neuen Rettungsschwimmern kostenlos einen Erste-Hilfe-Kursus. Herzlichen Dank sagen wir dem Teamleiter Niklas Knippschild und dem Ausbilder Paul Gasthuber! „Retter helfen Rettern: Hamburger Johanniter unterstützen SiWa“ weiterlesen

Projekt „SiWa-Wachstation 21 Allermöhe“:
Wir bilden 24 neue Rettungsschwimmer aus

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Ole Rehmeyer und Helge von Appen gewannen die neuen Rettungsschwimmer durch Vorträge an den Schulen in Hamburg-Bergedorf.
Ole Rehmeyer und Helge von Appen gewannen die neuen Rettungsschwimmer durch Vorträge an den Schulen in Hamburg-Bergedorf.

Unser Projekt SiWa-Wachstation 21- Allermöhe läuft auf Hochtouren. Derzeit bilden wir 24 Rettungsschwimmer in unserem 8. Rettungsschwimmerausbildungslehrgang (RSAL) für die Badeaufsicht am Allermöher See in Hamburg Bergedorf aus. Sie werden ihre Ausbildung im Januar mit dem Erwerb des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens in Silber beenden und  in der Badesaison 2015 erstmals am Allermöher See zum Einsatz kommen. Für den 9. RSAL sind bereits 14 neue interessierte Rettungsschwimmer gefunden worden. Alle Retter werden durch unseren Verein Siwa Sicheres Wasser e.V. unter dem Dach der DRK Wasserwacht Schwarzenbek und der DLRG Bergedorf nach den Prüfungsordnungen des DRK bzw. der DLRG ausgebildet. Für die Ausbildung haben wir jetzt weitere Unterstützung bekommen. Der Regionalverband Hamburg der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. unterstützt uns gern und richtet kurzfristig für 20 Rettungsschwimmer einen kostenfreien Erste-Hilfe-Kurs aus. Er findet am 10. und 11. Januar statt. Wir sagen herzlichen Dank an die Johanniter! „Projekt „SiWa-Wachstation 21 Allermöhe“:
Wir bilden 24 neue Rettungsschwimmer aus“
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Neues Rettungsbrett für die Externe Unterstützungsstaffel

 

An den Stränden in Malibu, Sydney, Sylt sowie am Müssener See ist das 3,20 Meter  lange, wenige, schnelle Wetiz-Rettungsbrett eingesetzt. Jetzt ist auch unser Maximus" damit ausgerüstet und hat deshlab das Logo der Externen Unterstützungsstaffel- die helfende Hand über einer Welle.
An den Stränden in Malibu, Sydney und Sylt wird das 3,20 Meter lange, wendige, schnelle Wetiz Surf Rescue Rettungsbrett eingesetzt. Jetzt ist auch unser „Maximus“ damit ausgerüstet und hat deshalb das Logo unserer Externen Unterstützungsstaffel: die helfende Hand über einer Welle.

Neues Equipment für unsere Externe Unterstützungsstaffel (EUS) und für unseren Wasserrettungs- und Sanitätsanhänger „Maximus“: Ein neues Rettungsbrett, ein neuer Rettungsrucksack und ein weiteres Schnellrettungsset vervollständigen jetzt die  Ausrüstung unserer Rettungsschwimmer, die mit „Maximus“ zu den Einsätzen fahren. Während einer Feier am Sonnabend, 8. November, haben unsere Rettungsschwimmer den Anhänger mit dem neuen Rüstzeug beladen. Sie erhielten außerdem bei Kaffee und Kuchen ihre Aufwandsentschädigungen sowie eine kleine Prämie für ihren Einsatz, den sie im Sommer am Allermöher See absolvierten. SiWa-Vorsitzender Helge von Appen hielt Rückschau: „Als wir Ende Mai in der Zeitung lasen, dass es nach dem tödlichen Badeunfall vor zwei Jahren immer noch keine Badeaufsicht am Allermöher See in Hamburg Bergedorf gibt, fassten wir den Entschluss, dort mit der EUS und „Maximus“ tätig zu werden und für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen.“ Kurz zuvor war der Sanitäts- und Wasserrettungsanhänger fertig geworden und einsatzbereit. „Ihr habt gesagt: Ja, eine zeitweise Badeaufsicht am Allermöher See – das machen wir“, sagte Helge von Appen. Das war der Start für eines der größten Projekte des Vereins. „Neues Rettungsbrett für die Externe Unterstützungsstaffel“ weiterlesen

Gedenkstein am Allermöher See mahnt: „Sei wachsam“

DSC_1926 - Kopie„Sei wachsam“ steht auch auf Persisch, Türkisch, Polnisch und Russisch auf dem 1,5 Meter hohen Gedenkstein am Allermöher See, der am 1. Oktober 2014 dort eingeweiht wurde. Auf der zum See gewandten Seite ist in lila Schrift

eingemeißelt: „In Erinnerung an die jungen Menschen, die hier bei Badeunfällen ihr Leben verloren haben“.  Der Kommunikations- und Kunstverein Kokus e.V. in Neuallermöhe hat das Mahnmal auf Wunsch der Bürger anfertigen lassen. Die Hamburger Künstlerin Mariella Mosler gestaltete ihn. Die Anwohner, die zur Einweihung gekommen waren, schmückten ihn mit Blumen, zündeten eine Kerze an. „Dieser Stein soll uns stoppen in unserem Alltag, uns mahnen, auf den anderen zu achten. Er soll aber auch ein Fels in der Brandung sein“, sagte Mareile Rösner, Pastorin der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde

Pastorin Mareile Rösner, Monika Retzlaff, Martin Marburg und die Künstlerin Mariella Mosler (v.li.) bei der Einweihung des Gedenksteins am Allermöher See.
Pastorin Mareile Rösner, Monika Retzlaff, Martin Marburg und die Künstlerin Mariella Mosler (v.li.) bei der Einweihung des Gedenksteins am Allermöher See.

Bergedorfer Marschen. Der Vorsitzende des Vereins Kokus e.V., Martin Marburg, dankte allen, die dafür sorgen, dass sich tödliche Badeunfälle nie mehr wiederholen, insbesondere den Mitstreitern des Projektes „Gemeinsam Leben Retten“ um Ole Rehmeyer und unserem Verein SiWa Sicheres Wasser. Er überreichte an Monika Retzlaff, Öffentlichkeitsreferentin unseres Vereins eine Spende von 500 Euro für den Aufbau der Badeaufsicht. Sie berichtete, dass der Verein in diesem Sommer an neun Tagen die Badewacht durchgeführt hat. Dabei mussten die Retter 18-Mal Hilfe leisten. Ein Jugendlicher wurde aus Lebensgefahr gerettet. Der Verein und Ole Rehmeyer von „Gemeinsam Leben Retten“ und der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bergedorfer Marschen wollen eine feste Badewacht aufbauen. Dafür konnten bisher mehr als 30 interessierte Jugendliche geworben werden, die sich als Rettungsschwimmer ausbilden lassen wollen und am Allermöher See Verantwortung bei der Badeaufsicht übernehmen wollen. Text/Foto: Monika Retzlaff (SiWa-Öffentlichkeitsarbeit)