

Die Sonne scheint, Kinder spielen im Sand, Schwimmer ziehen ihre Bahnen im kühlen Wasser, im Schatten der riesigen Bäume genießen die Badegäste auf der Liegewiese das herrliche Wetter, gönnen sich Snacks aus dem Kiosk und schauen unseren Rettungsschwimmern bei der Arbeit zu – so wird es sein, wenn wir im Sommerbad Altengamme – den Dienst antreten und die Badeaufsicht gewährleisten. Dort bauen wir nämlich die SiWa – Wachstation 22 auf. Das ist neben den Wachstationen am See in Müssen im Kreis Herzogtum Lauenburg (SH) und am Allermöher See in Hamburg-Bergedorf unsere dritte Wasserrettungsstation. In Altengamme dürfen wir in diesem Sommer die Nachfolge des beliebten Schwimmmeisters Horst Heibeck antreten. Der Mitarbeiter des Bezirksamtes geht zwar in den wohlverdienten Ruhestand, aber in seiner langjährigen Wirkungsstätte werden wir ihn immer willkommen heißen. Wir starten die Badeaufsicht am Pfingstsonntag, 31. Mai. Von Juni bis Ende August wird die Badeaufsicht sonnabends und sonntags von 14 bis 19 Uhr , in den Sommerferien Hamburgs und Schleswig-Holsteins täglich von 14 bis 19 Uhr stattfinden. „Sommerbad Altengamme:
Start für den Aufbau unserer
neuen SiWa-Wachstation 22“ weiterlesen


Im „Haus Christo“ in Hamburg-Nettelnburg fand eine unserer vielen Fortbildungen mit unserem Dozenten Ole Rehmeyer, Anästhesie- und Intensivpflegekraft, statt. Das Thema war diesmal „Verbrennungen“ und es waren etwa 15 unserer Rettungsschwimmer anwesend. Hierzu wurden Gruppen gebildet und jede Gruppe hat ein Szenario bekommen. Zu dem jeweiligen Szenario mussten folgende Fragen gelöst werden: Wie gehen wir vor und was ist für eine Übergabe an den Rettungsdienst wichtig? 
Ob neuer Rettungsschwimmer oder alter Hase: Jeder von uns, der im Sommer die Badeaufsicht durchführt, muss wissen, was bei einer leblosen Person zu tun ist. Am Montag, den 06.01.2020 haben wir nun das erste Mal in dem neuen Jahr entsprechend trainiert sowie den Rettungsschwimmeranwärtern die Vorgehensweise bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) beigebracht. Neben den Teilnehmern des derzeitigen Rettungsschwimmerausbildungslehrgangs (18. RSAL) waren auch erfahrene Rettungsschwimmer anwesend und angehende Rettungsschwimmer des 19. RSAL. Zu Beginn stellte unser Führungsdienst und AED-Ausbilder Dennis Meyer die Theorie vor. Dabei erklärte er zunächst anschaulich den Blutkreislauf und damit die Sauerstoffverteilung im Körper. Im Anschluss daran stellte er die Rettungskette vor, was beim Auffinden einer bewusstlosen Person zunächst zu tun ist und wie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung abläuft, was der AED genau macht, denn die Reanimation mit Defibrillator ist eine Prüfung in der Rettungsschwimmausbildung. Der AED analysiert zunächst den Herzrhythmus des Patienten. Stellt er Kammerflimmern, also eine unregelmäßige, hohe, Herzfrequenz fest, führt er einen Schock durch, nachdem er den Ersthelfer dazu aufgefordert hat, den Patienten nicht zu berühren. Mit dem Schock setzt der AED das Herz zurück, auf Null (Asystolie), sodass der Ersthelfer dann abwechselnd mit den 30 Herzdruckmassagen und zwei Beatmungen das Herz im Optimalfall

Wir trauern um unser langjähriges Mitglied Martina Peters. Sie verstarb am 23. Oktober 2019 im Alter von 61 Jahren. Martina Peters half mit, unsere Badeaufsicht am See ihres Heimatortes Müssen weiter zu gestalten. Von 2009 bis 2013 war sie als Beisitzerin in unserem Vorstand tätig und sie hat mit dafür gesorgt, dass wir einen guten Kontakt zur Gemeindevertretung des Ortes haben. Wir erinnern uns sehr gern an ihre ruhige Art und ihre Verlässlichkeit. Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserer Mitstreiterin Martina Peters. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und wir wünschen ihren Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit.