
Wir sind wieder da! An der Badelagune in Müssen beginnen wir die Badeaufsicht am kommenden Wochenende, 13. und 14. Juni – sofern das Wetter schön ist und es nicht wieder „Hunde und Katzen regnet“. Wir sind bei schönem Badewetter an den Wochenenden von 14 bis 19 Uhr im Dienst, in den Sommerferien Schleswig-Holsteins dann auch täglich von 14 bis 19 Uhr. Endlich wieder schwimmen, Wasserrettungen üben, in der Gemeinschaft der Rettungsschwimmer und aller anderen Einsatzkräfte für die Badegäste da sein – darauf freuen wir uns seit Monaten. Wir haben alles vorbereitet. Die Badebegrenzung, die den Nichtschwimmerbereich markiert, ist im Wasser. Die Wachstube ist geputzt, die Rettungsgeräte sind bereit und wir sind startklar. Am Allermöher See dürfen wir aufgrund der Corona-Eindämmungsverordnung Hamburgs unsere Badeaufsicht noch nicht beginnen. Sobald dies möglich ist, starten wir auch dort unseren Dienst. Den vielen Badegästen, die in diesem Jahr den Sommerurlaub nicht im Ausland, sondern an unseren schönen Seen verbringen, wünschen wir einen sonnigen, unbeschwerten Sommer!
Text/Foto: Monika Retzlaff/SiWa




Im „Haus Christo“ in Hamburg-Nettelnburg fand eine unserer vielen Fortbildungen mit unserem Dozenten Ole Rehmeyer, Anästhesie- und Intensivpflegekraft, statt. Das Thema war diesmal „Verbrennungen“ und es waren etwa 15 unserer Rettungsschwimmer anwesend. Hierzu wurden Gruppen gebildet und jede Gruppe hat ein Szenario bekommen. Zu dem jeweiligen Szenario mussten folgende Fragen gelöst werden: Wie gehen wir vor und was ist für eine Übergabe an den Rettungsdienst wichtig? 
Ob neuer Rettungsschwimmer oder alter Hase: Jeder von uns, der im Sommer die Badeaufsicht durchführt, muss wissen, was bei einer leblosen Person zu tun ist. Am Montag, den 06.01.2020 haben wir nun das erste Mal in dem neuen Jahr entsprechend trainiert sowie den Rettungsschwimmeranwärtern die Vorgehensweise bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) beigebracht. Neben den Teilnehmern des derzeitigen Rettungsschwimmerausbildungslehrgangs (18. RSAL) waren auch erfahrene Rettungsschwimmer anwesend und angehende Rettungsschwimmer des 19. RSAL. Zu Beginn stellte unser Führungsdienst und AED-Ausbilder Dennis Meyer die Theorie vor. Dabei erklärte er zunächst anschaulich den Blutkreislauf und damit die Sauerstoffverteilung im Körper. Im Anschluss daran stellte er die Rettungskette vor, was beim Auffinden einer bewusstlosen Person zunächst zu tun ist und wie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung abläuft, was der AED genau macht, denn die Reanimation mit Defibrillator ist eine Prüfung in der Rettungsschwimmausbildung. Der AED analysiert zunächst den Herzrhythmus des Patienten. Stellt er Kammerflimmern, also eine unregelmäßige, hohe, Herzfrequenz fest, führt er einen Schock durch, nachdem er den Ersthelfer dazu aufgefordert hat, den Patienten nicht zu berühren. Mit dem Schock setzt der AED das Herz zurück, auf Null (Asystolie), sodass der Ersthelfer dann abwechselnd mit den 30 Herzdruckmassagen und zwei Beatmungen das Herz im Optimalfall
