Wie hilft man bei Verbrennungen? Wir haben es gelernt

Im „Haus Christo“ in Hamburg-Nettelnburg fand eine unserer vielen Fortbildungen mit unserem Dozenten Ole Rehmeyer, Anästhesie- und Intensivpflegekraft, statt. Das Thema war diesmal „Verbrennungen“ und es waren etwa 15 unserer Rettungsschwimmer anwesend. Hierzu wurden Gruppen gebildet und jede Gruppe hat ein Szenario bekommen. Zu dem jeweiligen Szenario mussten folgende Fragen gelöst werden: Wie gehen wir vor und was ist für eine Übergabe an den Rettungsdienst wichtig?  „Wie hilft man bei Verbrennungen? Wir haben es gelernt“ weiterlesen

Start für unseren 19. Rettungsschwimmer- Ausbildungslehrgang

 

Ein Rettungsschwimmerausbildungslehrgang (RSAL) ist nicht genug, deshalb führen wir jedes Jahr zwei Lehrgänge durch. Der nächste – inzwischen insgesamt unser 19. RSAL- , steht jetzt in den Startlöchern, besser gesagt auf den Startblöcken. Anfang Februar geht es im Freizeitbad Reinbek los.  Erstmalig haben wir eine dritte Schwimmbahn angemietet. Wir haben nämlich in der Gretel-Bergmann-Schule in Neuallermöhe und in der Richard-Linde-Weg-Schule sowie in Jugendzentren in Hamburg-Bergedorf knapp 30 Interessierte gewonnen – so viele wie noch nie. Darüber freuen wir uns sehr und wir danken allen Lehrern und Betreuern, die uns in den Schulen und Jugendzentren so engagiert und freundlich unterstützt haben.  Ein erstes Treffen unserer neuen angehenden Rettungsschwimmer gab es schon: An unserem Einweisungstag  begrüßten wir sie herzlich, erklärten ihnen den Ablauf des Lehrgangs und der Prüfungen für das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Silber.  Damit jeder alles im Blick hat, bekamen alle ihre laminierten Prüfungskarten. Bis Ende April absolvieren unsere Rekruten dann die Prüfungen in Theorie und Praxis. Danach verstärken sie  unser Team und wir können wie in den letzten Jahren die Badeaufsicht an unseren Seen zuverlässig durchführen.  Darauf freuen wir uns schon sehr. Wir begrüßen die angehenden Rettungsschwimmer bei uns im Verein ganz herzlich und wünschen ihnen viel Erfolg!

Wir bleiben im Training

Ob neuer Rettungsschwimmer oder alter Hase: Jeder von uns, der im Sommer die Badeaufsicht durchführt, muss wissen, was bei einer leblosen Person zu tun ist. Am Montag, den 06.01.2020 haben wir nun das erste Mal in dem neuen Jahr entsprechend trainiert sowie den Rettungsschwimmeranwärtern die Vorgehensweise  bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) beigebracht. Neben den Teilnehmern des derzeitigen Rettungsschwimmerausbildungslehrgangs (18. RSAL) waren auch  erfahrene Rettungsschwimmer anwesend und angehende Rettungsschwimmer des 19. RSAL. Zu Beginn stellte unser Führungsdienst und AED-Ausbilder Dennis Meyer die Theorie vor. Dabei erklärte er zunächst anschaulich den Blutkreislauf und damit die Sauerstoffverteilung im Körper. Im Anschluss daran stellte er die Rettungskette vor, was beim Auffinden einer bewusstlosen Person zunächst zu tun ist und wie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung abläuft, was der AED genau macht, denn die Reanimation mit Defibrillator ist eine Prüfung in der Rettungsschwimmausbildung. Der AED analysiert zunächst den Herzrhythmus des Patienten.  Stellt er Kammerflimmern, also eine unregelmäßige, hohe, Herzfrequenz fest, führt er einen Schock durch, nachdem er den Ersthelfer dazu aufgefordert hat, den Patienten  nicht zu berühren. Mit dem Schock setzt der AED das Herz zurück, auf Null (Asystolie), sodass der Ersthelfer dann abwechselnd mit den 30 Herzdruckmassagen und zwei Beatmungen das Herz im Optimalfall

wieder vernünftig zum Schlagen bringt, den Patienten also reanimiert. Es zählt jede Minute. Es war ein aufregender Abend, an dem viel Wissen und auch Erfahrung weitervermittelt wurde. Wir wünschen den Rettungsschwimmeranwärtern viel Erfolg, dass sie mit genügend Fleiß ihre Prüfungen bestehen, damit wir im Sommer gemeinsam mit ihnen die Badeaufsicht durchführen können.

SiWa wünscht allen frohe Festtage und ein gutes neues Jahr !

Ein aufregendes Jahr geht zu Ende. Wir haben viel erlebt, viel bekommen und haben auch an uns gearbeitet. Ob die vielen Fortbildungen, außerhalb der Saison, die zahlreichen  Übungen während der Badeaufsicht oder die  Schulungen wie die über die Sonarerkundung, die wir von der Echolot-Akademie Paderborn erhalten haben.  All dies bezweckt, dass wir unsere Kompetenzen zur Wasserrettung und Erstversorgung am Patienten aufrechterhalten.

Ein Dank geht an alle, die uns auch dieses Jahr wieder tatkräftig unterstützt haben sowie an alle Mitglieder, die gemeinsam den Verein stärken. Danke, dass ihr es uns ermöglicht, an den uns anvertrauten Seen, Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest mit den Familien und Freunden sowie alles Gute im neuen Jahr.

Foto/Text Marcel Jürs, SiWa-Pressesprecher

Wir bilden uns stetig weiter

Den Herbst und Winter nutzen wir für unsere Aus- und Fortbildung, damit wir fit für unseren Dienst in der nächsten Badesaison sind.  Im September nahmen  sowohl Wasserretter als auch Rettungsschwimmer an unserer zweitägigen Intensivschulung „Side-Scan Sonar-Personen- und Objektsuche unter Wasser“ teil. Unser Dozent war Oliver Beerhenke von der Echolotakademie in Paderborn, Partner der SAR-Unterwassersysteme. „Wir bilden uns stetig weiter“ weiterlesen

Wir trauern um unser Mitglied
Martina Peters

Wir trauern um unser langjähriges Mitglied Martina Peters. Sie verstarb am 23. Oktober 2019 im Alter von 61 Jahren. Martina Peters half mit, unsere Badeaufsicht am See ihres Heimatortes Müssen weiter zu gestalten. Von 2009 bis 2013 war sie als Beisitzerin in unserem Vorstand tätig und sie hat mit dafür gesorgt, dass wir einen guten Kontakt zur Gemeindevertretung des Ortes haben. Wir erinnern uns sehr gern an ihre ruhige Art und ihre Verlässlichkeit. Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserer Mitstreiterin Martina Peters. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und wir wünschen ihren Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Der Vorstand und die Mitglieder des Vereins SiWa – Sicheres Wasser e.V.

Hamburger Sparkasse unterstützt SiWa –
Wir sagen herzlich Dankeschön

26 gemeinnützige Vereine und Organisationen der Region Bergedorf erhielten kürzlich eine Förderung aus dem Zweckertrag des LotterieSparens der Haspa. Foto: (c) Haspa

Wir freuen uns sehr, denn wir erhielten am 22. Oktober 2019 eine Förderung von der Hamburger Sparkasse. Die Hamburger Sparkasse bedachte nämlich 500 gemeinnützige Organisationen in und um Hamburg und fördert damit deren Tätigkeit für das Gemeinwohl. „Das Geld stammt aus dem Zweckertrag des LotterieSparens“, erläuterte Petra Wittenhagen, die Regionalleiterin der Region Bergedorf der Haspa während der feierlichen Übergabe in der neu gestalteten Filiale am Fleetplatz mitten in Hamburg-Neuallermöhe.  In der Region Bergedorf schüttete die Haspa insgesamt 42 000 Euro an 26 Vereine aus. „Das Haspa LotterieSparen ist ein schönes Beispiel dafür, wie man schon mit wenig Geld sich und anderen eine Freude machen und viel Gutes vor der eigenen Haustür tun kann“, sagte sie.  „Hamburger Sparkasse unterstützt SiWa –
Wir sagen herzlich Dankeschön“
weiterlesen