Wir zeichnen unsere mutigen Lebensretter aus – herzlichen Glückwunsch!

Arne Dornquast (re), Bezirksamtsleiter in Hamburg-Bergedorf, zeichnet die Mannschaft unserer Wachstation am Allermöher See aus, die am 9. Juni 2018 einem jungen Mann das Leben rettete. Unser Lebensrettungsabzeichen erhielten: Der Führungsdienst Johannes Blust, der Staffelführer Andrej Bobrow sowie die Rettungsschwimmer Lucca Jurkiewicz, Marie-Christin Fabienne Roi, Antonia Stender, Urs Lennart Tenzin Paris (v.li) und Mike Ruth, der nicht auf dem Foto ist. Wir gratulieren ganz herzlich!

Das war ein ereignisreicher Tag , der 9. Juni am Allermöher See : Hunderte Badegäste kommen, um sich bei frühsommerlicher Hitze im Wasser zu erfrischen. Die Rettungsschwimmer verlängern den Dienst, um für sie da zu sein. Plötzlich sehen sie weit draußen einen Schwimmer, der jeden Augenblick unterzugehen droht und um’s Überleben kämpft. „Wir zeichnen unsere mutigen Lebensretter aus – herzlichen Glückwunsch!“ weiterlesen

Kommando „Schnellrettung!“ – Schwimmer in Gefahr

Müssen/Hamburg-Neuallermöhe. Achtmal wurde es in dieser Saison bisher ernst während unserer Badeaufsicht am Allermöher See. Total erschöpfte Schwimmer, Badegäste im Wasser mit Krämpfen – das ist gefährlich. Dann kommt von unserem Rettungstruppführer das Kommando „Schnellrettung!“ Jede Sekunde zählt. Mit dem Schnellrettungsset, dem Rettungsbrett und dem Rettungsboot sind wir schnell beim Verunglückten. Am 9. Juni war das lebensrettend für einen 17-jährigen Jungen. Er hatte einen Schwächeanfall beim Schwimmen und kämpfte ums Überleben. Unsere Rettungsschwimmer konnten ihn an Land bringen, versorgten ihn am Ufer, alarmierten den Rettungsdienst, der ihn ins Krankenhaus brachte.

Badeaufsicht in Müssen. Zwei Rettungsschwimmer sind bei schönem Wetter im Dienst.
Idylle pur: die Badelagune in Müssen.
Zum Allermöher See kommen bei sehr schönem Wetter hunderte Badegäste.
Allermöher See: Unser Rettungsboot "Eudora" ist im Dienst.
Einsatz für die Staffel mit "Eudora": Ein Schwimmer ist in Gefahr.
Der Schwimmer ist erreicht, wird dann ins Boot gebracht und an Land versorgt.
Entspannt geht der Badetag zu Ende.
Bergedorfer Zeitung und Hamburger Morgenpost berichteten über unsere Einsätze.

Auch für eine 20-jährige Frau im Badesee in Müssen war unser Einsatz lebensrettend. Sie hatte sich am 1. Juli nach einem schönen Tag mit der Familie im kühlen Wasser erfrischen wollen und war untergegangen.  Unsere Rettungsschwimmerin sah die Verunglückte, tauchte nach ihr und es gelang, sie ans Ufer zu bringen. Die junge Frau kam mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus.

Nicht jeder Badetag läuft so dramatisch ab. Unsere Rettungsschwimmer helfen, wenn sich jemand verletzt hat, versorgen Schürfwunden, Prellungen und Brandwunden, lindern Insektenstiche und helfen, wenn Eltern ihre Kinder suchen. Wir wünschen allen weiterhin einen schönen, entspannten Sommer!

Fotos/Text: (c) Monika Retzlaff, SiWa-Öffentlichkeitsarbeit.